Dienstag, 29. Juli 2014

Pfotensuppe in Ecuador

So nun bin ich also in Ecuador, dem letzten großen Stopp auf meiner Reise. Mit dem Taxi geht es spätabends zu meiner Unterkunft in Quito mit einem herrlichen Blick über die Stadt. Das ich hier auf 2800 Meter über NN bin, merke ich auch gleich bei den Treppenstufen zu meinem Zimmer. (und für einen Moment hatte ich schon Angst, dass ich langsam alt werde ;-) )
die Bildunterschrift erübrigt sich wohl ;-)

Da man sich am ersten Tag auf dieser Höhe nicht überanstrengen sollte klettere ich natürlich gleich auf den Panecillo wo eine Statue der heiligen Jungfrau steht und man einen hübschen Ausblick über die Stadt hat. Quito selbst ist eine gelungene Symbiose zwischen alt und neu mit vielen netten Menschen. Auf dem Weg vom Berg zurück in die Stadt lädt mich ein Einheimischer zu sich ein.
Monumento a la Virgen

Blick über Quito

Nach zwei Tagen geht es weiter zu einem kleinen Dorf, wo ich bei einer lokalen Familie übernachte. Nicht weit davon entfernt sind eine Reihe von eiskalten natürlichen Pools und Waserfällen, in denen man baden kann.
Lama

Dirk und Mundi

mein Zimmer bei der lokalen Familie

selbst Mundi hasst Regen


Apropos Baden: Im Amazonas mache ich eine Raftingtour mit, gleich bei der ersten Stromschnelle überschlägt sich das Raft und wir müssen schauen, dass wir irgendwie wieder reinkommen. Wenn man nicht gerade im Wasser ist, kann man aber sehr viele Tiere beobachten und fotografieren:
Fahrt zur Dschungellodge




Der nächste Stopp ist Banos. Banos selber besteht im großen und ganzen nur aus drei Geschäftsbereichen: Hostels, Tourenanbieter (für Rafting, Canyoning, Zipline, etc) und Bädern/Spas. Eine neue Zahnbürste zu kaufen oder einfach nur Geld aus einem Automaten zu bekommen sind hier aber die echten Herausforderungen. Geldautomaten, obwohl sehr zahlreich, funktionieren hier nur stundenweise und selbst wenn mal einen findet bei dem nicht "Out of Service" auf dem Monitor steht, heißt es noch lange nicht, dass er auch Geld auswirft. Und falls doch, dann nur zweimal (und natürlich ist man der dritte in der Schlange).
Wasserfälle auf dem Weg nach Banos

Banos: Leben am Abgrund

 Aber Geld braucht man ohnehin nicht viel: Die Preise am Straßenstand sind oftmals so niedrig, dass man die Portionen unterschätzt: Ein riesiges halbes Hähnchen mit Beilagen von denen eine Familie hätte satt werden können zu einem Preis, zu dem ich in Deutschland nicht einmal die Pommes bekommen hätte.

Manchmal gibt es auch Überraschungen, vor allem wenn man sich auf seine Spanischkenntnisse verlässt: Die erhoffte Kartoffelsuppe (spanisch "Patata") auf dem lokalen Markt entpuppt sich als "Pata"-Suppe und sah so aus:
Pfotensuppe


"Pata" heißt nämlich "Pfote".

Kommentare:

  1. Hi Dirk, hast du die Pfote denn auch gegessen und wie hat sie geschmeckt. sieht ein bisschen anders aus als unser Eisbein :-)
    gruß Heidi

    AntwortenLöschen
  2. Lieber Dirk, Equador scheint glatt nochmal ein Highlight auf deiner Tour zu sein. Kommt gleich auf meine Liste.
    Kaum zu glauben, wo du inzwischen überall warst und was du alles erlebt hast.
    Bevor du aber nach Deutschland zuückkehrst darf ich aber nochmal an das Hostel Special erinnern, das zu Zeiten Neuseelands mal in Aussicht gestellt wurde.
    Freust du dich inzwischen auf D oder planst du schon die Verlängerung oder second edition?
    Sandy

    AntwortenLöschen
  3. Hi Heidi,
    nein so richtig geniessbar sah die doch nicht aus. Ich glaube die wurde nur ausgekocht.

    Hi Sandy,
    ja, das Hostel-Special habe ich nicht vergessen. Kommt noch.
    Aktuell freue ich mich erstmal wieder auf D. Wobei schon noch genug Orte offen sind ;-)

    lg,
    Dirk

    AntwortenLöschen
  4. Der Badespaß war hoffe ich abseits von den Krokodilen, oder härtet man bei so einer Weltreise einfach ab und schwimmt mit denen?

    lg Ilona

    AntwortenLöschen
  5. Hi Dirk,

    aus Solidaritaet mit Dir habe ich heute (10.08.14) kein Schaeuferle gegessen sondern warte, bist Du wieder im Lande bist. Das sind jetzt schon ueber 6 Wochen ohne... Also, komm bald mal wieder heim ;-)
    Die Pfotensuppe brauchst Du nicht mitbringen.
    Tja, ueber 9 Monate sind rum und Du ziehst es durch. Gut, ich hab mit nichts anderem gerechnet. hab Dich schließlich im heissen Las Vegas erlebt, wo Du ohne Klagen den Strip rauf und runter gelaufen bist, da haetten andere schon laengst gemeutert.
    Ich freu mich jedenfalls auf Deine Erzaehlungen. Also, geniesse es noch und geb Bescheid, wann Du wieder im Land bist!

    Gruesse
    Christian

    AntwortenLöschen